Mein Weg in die Politik

Als Tochter eines ehemaligen Politikers liegt es nahe, selber in die Politik zu gehen. Doch das war viele Jahre kein Thema für mich und Anfragen von Parteien habe ich mit einem Korb beantwortet. 

Das Schlüsselerlebnis

Stattdessen unterstützte ich verschiedene Menschen bei ihrem Wahlkampf und leitete Mandate in der politischen Kommunikation. 
Dann kam diese eine Sitzung, die alles veränderte. Ich war Teil eines Wahlkampfteams und hatte plötzlich allergrösste Mühe damit, die Ansichten der Anwesenden nachzuvollziehen. Drei Wochen Auszeit sollten meine verwirrten Gedanken klären. Und ich kam zum Schluss: Ich gehe selber in die Politik. Das war im Frühling 2017 und im Herbst wurde ich als parteilose Quereinsteigerin in den Badener Stadtrat gewählt. 

Meine Motivation sind Sie

Viele Politiker und Politikerinnen haben keinen guten Ruf. Daran sind sie zum Teil selber schuld. 
Menschen, die sich von der Bevölkerung als Volksvertreterin oder Volksvertreter in ein politisches Gremium wählen lassen und nicht im Sinne des grossen Ganzen handeln, sondern nur für Partikularinteressen, sollten sich schleunigst aus der Politik zurückziehen. 
Es darf nicht sein, dass Parlamentsmitglieder an Gesetzen arbeiten, die entweder für ihre eigene Firma oder für bezahlte Mandate, auf Kosten anderer gewinnbringend sind. Lobbyismus ist im Bundeshaus in Bern weitverbreitet und ist ganz sicher nicht im Sinne des grossen Ganzen. Ebensowenig dient das rücksichtslose Streben nach finanziellem Reichtum dem friedlichen und gleichberechtigten Zusammenleben. 
Meine Arbeit ist ein Tropfen auf den heissen Stein, aber ein wichtiger Tropfen und deshalb will ich mich im Nationalrat in Bern dafür einsetzen, dass Politik betrieben wird, die dem grossen Ganzen dient.